SAMSTAG DER 13te
Strandgut - Kultur und Gastronomie am Donauufer, Neu-Ulm, August 2005


"Meister Eckarts Kuriositätenkabinett präsentiert obskure Gestalten und entführt in bizarre und unwirkliche Welten in bester Tradition fast ausgestorbener Wanderzirkusse und Sideshows.
Der Kuriositätenkünstler Meister Eckart selbst besticht mit Jahrmarktsensationen, merkwürdigen Phänomenen und wundersam Magischem. Fakir Jadoo entführt in die Welt des Schmerzes. Speerspitzen an seiner Kehle können ihm ebenso wenig etwas anhaben, wie Feuer auf seiner blanken Haut oder Spieße in seinem Gesicht. In die Sphären des Übersinnlichen begleitet der Magier Ardor. Er versteht sich auf die Kunst des Gedankenlesens und der geistigen Beeinflussung. Weitere Künstler werden kurzfristig das Programm abrunden."

Soviel zum Werbetext und Werbung machen, das können sie, die Leute vom Strandgut. Danke! Dementsprechend konnten wir uns in Sachen Publikumsresonanz nicht beklagen. Für diesen Sommer mehr als außergewöhnlich, spielte das Wetter auch mit.  
Mit von der Partie außerdem: Nora Bucher und Peter Bold. Wieder mal. Und wieder mal sehr schön!



ARDOR



Ardors Geist dringt in die Zuschauerin ein, während Ardors Körper nach einem Messer verlangt.

 
 
Der Geist führt den Körper. Eine in der Astralebene getroffene Entscheidung manifestiert sich in der materiellen Welt.
(Anders gesagt: Trotz verbundener Augen hat Ardor die Karte der Zuschauerin mit seinem Messer durchbohrt. Und da waren noch 51 weitere Karten!)



Der unglaubliche Ardor "fesselt" sein Publikum immer und überall!


FAKIR JADOO



 

Ob auf dem Nagelbrett, in Scherben oder mit einem Speer an der Kehle - Fakir Jadoo spürt keinen Schmerz!

     

Völliges Ausschalten des Schmerzempfindens durch totale Konzentration. Hautnah!


NORA BUCHER

 


Wer hat behauptet, dass man Rasierklingen nicht essen kann? Schau genau hin, ich zeig´s dir!

   


So, jetzt du...

Das war er also, der Samstag der 13te. In Neu-Ulm. Das Publikum fand´s gut und man fragt sich, wieso man sowas in Ulm und Neu-Ulm immer selber machen muss... Andererseits... So kann ich wenigstens sagen, dass außer mir (und selbstredend meinen Gästen) nur Manuel Muerte in Ulm gespielt hat. Vor 100 Leuten. Da hatte ich aber schon mehr. Topas hat sein Gastspiel abgesagt, weil der Vorverkauf nicht lief... Naja, den kennt ja auch keiner... ;-)

Zu guter Letzt noch danke an den nimmermüden Peter Bold, der für uns immer die Bühne aufgeräumt hat. Das ist, als würden die Rolling Stones einer lokalen Punkband die Instrumente stimmen. Nächstes mal hätte ich gerne David Copperfield als Kabelträger.



Gezaubert hat er nicht, der Peter. Aber gesungen. Auch dafür danke!